Kultur

Altes und Neues zu verbinden, dieser Spagat gelingt immer wieder im Bregenzerwald. Hier ehrt man das Alte und grüßt das Neue, wie schon der Heimatdichter Gebhard Wölfle sagte: "Meor ehrod das Ault und grüozod das Nü und blibod üs sealb und dor Hoamad trü".

 

Museen – wie das Angelika-Kauffmann-Museum in Schwarzenberg, das Frauenmuseum in Hittisau oder die Juppenwerkstatt in Riefensberg – erzählen aus der Geschichte und geben Impulse für die Gegenwart und die Zukunft. Auch musiziert hat man schon immer im Bregenzerwald. Heute mit neuen Anklängen – von Volksjazz über zeitgenössische Orgelmusik. Klassik auf höchstem Niveau und in einem Ambiente, das wohl auch Franz Schubert begeistert hätte, garantiert die Schubertiade, das bedeutendste Musikfestival im Bregenzerwald.

 

Auch die Landwirtschaft wird noch immer Betrieben, wie zu Zeiten unserer Urahnen. Die traditionelle 3-Stufen Bewirtschaftung macht aus unseren Bauern Nomaden, sie ziehen im Frühjahr mit ihrem Vieh auf die Vorsäße, während die Tiere im Sommer auf den Hochalpen übersömmern, werden die Talwiesen gemäht, um Heu für den Winter zu produzieren. Im Herbst zieht man wieder auf die Vorsäße, bevor es für den Winter wieder in den Heimathof geht. Die Bregenzerwälder Kühe werden ausschließlich mit frischem Gras und Heu gefüttert - das garantiert allerbeste Qualität von Milch, Käse & Co.